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Aus der Wittichenauer Karnevalschronik (Auszüge) von Chronist und Kappenbruder Egon Hantschke.
Der Begriff Karneval bedeutet übersetzt Carne vale - Fleisch lebe wohl. Die Fastnacht, Fasenacht oder auch Fasching, wie es in anderen Regionen heißt, werden
in den katholischen Hochburgen vor dem Ascher-
mittwoch gefeiert. |
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Die komplette Chronik können
Sie beim Wittichenauer
Karnevalsverein e.V. einsehen. |
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wurde in Wittichenau das Winteraustreiben durchgeführt. Verhüllte Kinder zogen einen Schneemann auf einem Schlitten zur Stadt hinaus.
Da es am nächsten Tag schöner wurde, wiederholte man es in den kommenden Jahren und feierte mit Wittichenauer Bier.
Mit dem Aschermittwoch begann die 40-tägige Fastenzeit.
Neben dem Winteraustreiben der Kinder wurde auch hier, wie in anderen Gegenden, Fasching gefeiert.
Der Maskenball zog immer wieder die Menschen in seinen Bann, so sagen es die mündlichen Überlieferungen.
wütete eine große Feuersbrunst, die fast die ganze Stadt einäscherte und das Rathaus auf dem Marktplatz völlig zerstörte.
wurde es nach dem letzten großen Stadtbrand abgetragen.
Dadurch blieben keine Aufzeichnungen von den Faschingstagen dieser Zeit erhalten. |
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- wurde Kappenbruder Gerhard Waury Präsident des Vierzehnerrates.
wurde der Internationalen Frühschoppen für die Männerwelt gegründet.
Neuer Präsident wurde Gottfried Glaab (Sohn v. Ehrenpräsident Eduard Glaab)
Trotz vielerlei Schwierigkeiten und Aussprachen mit staatl. Organen und Parteien zu Kritiken in der Bütt und Sprüchen auf den Umzugswagen organisiert der Vierzehnerrat den Frühschoppen, Kappenabende, Kostümfeste, Maskenbälle und unterstützt den Weiberfasching ab 1988.
Man spricht oft von „Wittichenau - Hochburg des Oberlausitzer Karnevals".
Viele Freunde sind auch aktiv zur Wendezeit und übernehmen nach dem Mauerfall Verantwortung in Staat und Wirtschaft.
ist es in Wittichenau daher normal, wenn der Prinz seine Saison unter das Motto stellt: „Deutschland, einig Narrenland".
Der „Wittichenauer Karnevalsverein e.V." wird gegründet, kath. Geistliche halten jährlich vor dem Aschermittwoch eine Büttenrede in der Kirche und unsere Faschingsschlager ertönen immer wieder an den närrischen Tagen.
So können wir auch stolz sein, dass die beliebtesten Faschingsschlager von Wittichenauern geschaffen wurden.
Erwähnt sei Theodor Korch, Leonhard Popella, Günter Popella, Alwin Schenker,
Udo Popella mit den Komponisten Jan Zomack, Franz Riest und unserem
„Mozart" Paul Scholze.
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den Prinzen von Michael Graf bis Georg Mihan,
den Prinzenpaaren Bernhard & Ruth Lehmann bis Bernd & Maria Graf,
den Hofmarschällen
den
Garden,
den
Büttenrednern
den
Wagenbauern
und den vielen Clubs, welche nie Nachwuchssorgen haben,
sowie dem verantwortlichen Wittichenauer Karnevalsverein gesagt.
Wenn der Präsident Gottfried Glaab im November 2005 den neu gewählten Prinzen zur 300Jahrfeier begrüßen wird, so kann er selbst auf eine 30 jährige Präsidentendienstzeit zurückblicken. |
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Text und Fotos dieser Seite wurden freundlicherweise vom Chronisten und Kappenbruder
Egon Hantschke bereitgestellt. Danke für diese Unterstützung.
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